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FAU aktuell

FAU-Fernweh: Viele Wege führen ins Ausland

Ein Blick auf die Skyline von Atlanta bei Nacht konnte Natalie Kaworek während ihrer Zeit an der Georgia State University Atlanta genießen. (Bild: Privat)

Egal ob ein Gastsemester an einer ausländischen Universität oder ein Praktikum bei einem internationalen Unternehmen – viele Wege führen ins Ausland. Und immer mehr Studierende nehmen die Chance wahr, auch an der FAU.

In der Reihe „Fernweh“ stellen wir regelmäßig Studierende vor, die entweder den Weg von der FAU ins Ausland oder aber den Weg hier zu uns an die FAU gefunden haben. Heute haben wir uns mit Natalie unterhalten, die Theater- und Medienwissenschaften sowie Ökonomie an der FAU studiert. Sie hat Franken für ein Jahr gegen die Südstaaten der USA eingetauscht.

In welchem Land warst du und was hast du dort gemacht?

Ich war in den USA und habe dort als Austauschstudentin zwei Semester an der Georgia State University in Atlanta studiert.

Warum hast du dir diese Uni ausgesucht? Was hat dir daran besonders gut gefallen?

Da ich schon immer in ein englischsprachiges Land wollte und mich die USA sehr interessiert haben, habe ich mich für dieses Land beworben. Die Uni habe ich gewählt, weil es a) eine von zwei Universitäten war, an die ich mit meiner Fächerkombi gehen konnte und b) die Lage in einer Metropolregion mit den vielfältigen Möglichkeiten für mich sehr spannend war. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Uni sehr gut ausgestattet war. Die Technik war die allerneueste, die Bibliothek hell, groß und sehr modern ausgestattet, und es war auch für zahlreiche Freizeitaktivitäten für die Studenten gesorgt, wie z.B. ein Fitnessstudio auf Campus oder diverse Studentenorganisationen.

Was hat dich an den USA fasziniert?

Da es das erste Mal für mich in den USA war, war es doch in einem gewissen Umfang ein Kulturschock. Man meint zwar, dass einem die USA durch die Medien vertraut sind, aber dennoch gibt es viel Neues zu entdecken – sowohl positiv, als auch negativ. Ein Negativbeispiel waren die vielen Obdachlosen auf dem Campus, an denen man sieht, dass das amerikanische Sozialwesen versagt. Das war eine ungewohnte Situation für mich. Sehr positiv habe ich dagegen die Offenheit und Freundlichkeit der Amerikaner empfunden, und insbesondere auch der lockere Umgang zwischen Studenten und Professoren. Sie haben immer ein offenes Ohr, sind bemüht die Studenten zu unterstützen, wo immer es möglich ist. Das kennt man in dem Umfang sicherlich nicht aus Deutschland bzw. vermitteln die Dozenten hier das nicht so.

Wie bist du an diese Stelle gekommen?

Ich habe mich auf der Internetseite des Referats für internationale Angelegenheiten über die diversen Austauschmöglichkeiten informiert. Da die Bewerbungsfristen für Unis in den USA sehr viel früher enden als für Erasmus, musste ich relativ schnell meine Unterlagen fertig machen. Dazu gehörten neben einem Sprachzeugnis und der aktuellen Notenübersicht auch ein Motivationsschreiben. Nachdem ich meine Unterlagen eingereicht hatte, wurde ich zu einem persönlichen Gespräch vor einem Auswahlgremium eingeladen. Das Gespräch war sehr angenehm, es wurden Fragen zu meiner Person, dem Studium und meiner Motivation für ein Auslandsstudium gefragt, aber auch mein Kenntnisstand zu den USA und Atlanta geprüft. Nach wenigen Wochen dann bekam ich eine Zusage per Mail.

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