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Symposium zum 150. Todestag von Giacomo Meyerbeer: „Dramen der Eskalation“

Giacomo Meyerbeer (Bild: Staatstheater Nürnberg)

Sonntag, 16. November, 11 Uhr, Staatstheater Nürnberg (Opernhaus), Richard-Wagner-Platz 2

Zum 150. Todestag von Giacomo Meyerbeer veranstaltet das Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU gemeinsam mit dem Staatstheater Nürnberg ein Symposium, um den Komponisten und Schöpfer der Grand Opéra zu ehren. Renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen wie der Theater-, Musik- und Geschichtswissenschaft sowie der Theologie werden die historischen Hintergründe ebenso wie die Wirkungsgeschichte von Meyerbeers Oper „Die Hugenotten“ aus ihrer jeweiligen Perspektive betrachten.

Prof. Dr. Birgit Emich, Lehrstuhl für Neuere Geschichte, wird über die Bartholomäusnacht 1572 zwischen Martyrium und Massaker sprechen, Prof. Dr. Konad Klek, Professur für Kirchenmusik, über die Bedeutung von Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ für Meyerbeers Oper. Prof. Dr. Michael Walter, Universität Graz, wird sich mit dem Verschwinden von Meyerbeers Opern aus den Spielplänen beschäftigen und der Berliner Theaterwissenschaftler Robert Sollich mit der Aufführungsgeschichte der „Hugenotten“ im 20. Jahrhundert.

Musikalische Beiträge von Mitgliedern des Internationalen Opernstudios sowie eine abschließende Podiumsdiskussion zur Nürnberger Inszenierung mit dem Regisseur Tobias Kratzer und dem Dramaturgen Kai Weßler umrahmen das Symposium.

Das Symposium richtet sich an alle interessierten Besucher, der Eintritt ist frei. Das detaillierte Programm ist zu finden unter www.theater-medien.de/symposium-dramen-der-eskalation.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Bettina Brandl-Risi und Prof. Dr. Clemens Risi
Tel.: 09131/85-22427
bettina.brandl-risi@fau.de oder clemens.risi@fau.de

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