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Mit dem Elektro-LKW sauber und nachhaltig zum Kunden

Ein nachhaltiger Zustelldienst mit dem Elektro-LKW StreetScooter im Stadtgebiet Nürnberg: Das testet die Siemens-Division Building Technologies – begeitet vom Lehrstuhl Supply Chain Management. (v.l.: Tobias Meyer, Projektteam Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Ulrich Schaller, Verkehrsreferent IHK Nürnberg für Mittelfranken, Sven Markert, Leiter Logistik der Siemens Building Technologies und Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg. Bild: Kurt Fuchs/Siemens AG)

Ein nachhaltiger Zustelldienst mit dem Elektro-LKW StreetScooter im Stadtgebiet Nürnberg: Das testet die Siemens-Division Building Technologies (BT), um die Auslieferung von Siemens-Produkten, Ersatzteilen und Komponenten der Gebäudetechnik umweltverträglich zu gestalten. Der Nürnberger Lehrstuhl Supply Chain Management der FAU begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Täglich liefert Siemens BT Komponenten der Gebäudetechnik in Nürnberg und dem Großraum aus. Um diese Fahrten nachhaltig, möglichst schadstoffarm und umweltbewusst zu gestalten, setzt Siemens auf den StreetScooter. Der Elektro-Lieferwagen gehört in Teilen Deutschlands seit kurzem zum Straßenbild, da er mit über 5000 Exemplaren von der Deutschen Post genutzt wird. Das Modell „StreetScooter Work L“ – das aktuell größte Modell der Serie – wurde speziell nach den Anforderungen der Gebäudetechnik-Logistik modifiziert. Damit schafft der Elektro-LKW eine Zuladung von über 900 Kilogramm. Das Pilot-Fahrzeug ist für eine tägliche feste Tour eingeplant, auf der es rund ein Dutzend Auslieferungen im Großraum Nürnberg tätigen wird.

FAU begleitet Projekt wissenschaftlich

Die Auswertung des Pilotprojektes wird von den Wissenschaftlern der FAU begleitet. „Siemens BT LOG nimmt mit diesem Projekt eine Vorreiterrolle ein, um eine emissionsarme Logistik sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gebieten zu fördern“, so Tobias Meyer vom Lehrstuhl für Supply Chain Management der FAU. „Sollten in naher Zukunft tatsächlich Fahrverbote für dieselbetriebene Fahrzeuge erlassen werden, wird das gravierende Auswirkungen auf den Lieferverkehr in den Städten haben“, so Meyer weiter. „Wer mit Elektro-Mobiltät ausliefert, wird von Fahrverboten nicht betroffen sein und trägt dazu bei, die Luft- und Lebensqualität in den Ballungsräumen zu verbessern“.

Weitere Informationen:

Tobias Meyer
Tel.: 0911 53 02-449
tobias.t.meyer@fau.de

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