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Wollen wir unsterblich sein?

Prof. Dr. Cornel C. Sieber spricht über den Wunsch nach Unsterblichkeit. (Bild: FAU/Presse)

Sieber über die Unsterblichkeit

Warum schmeckt das Meer salzig? Wie viele Sandkörner sind an einem Strand? Wo endet das Universum? Und wie sieht dieses Ende dann aus? Wer kennt diese Fragen nicht, auf die man schon immer einmal eine Antwort haben wollte? Wir haben in unserem FAU-Forschungsmagazin friedrich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern „Große Fragen“ gestellt – auch wenn es möglicherweise nicht immer eine Antwort gibt. Der Frage, ob wir unsterblich sein wollen, widmet sich heute Prof. Dr. Cornel C. Sieber, Direktor des Lehrstuhls für Innere Medizin (Geriatrie).

 

„Es ist mit dem AIter wie mit dem Tode. Einige betrachten beide ohne Emotionen, nicht weil sie etwa mehr Mut hätten, sondern weniger Vorstellungskraft.“ (Marcel Proust)

Wir werden immer älter. Und dies trotz Multimorbidität meist in einer Art und Weise, die uns ein selbstständiges Leben und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Der demografische Wandel ist somit primär demografische Chance! Würde das biologische Altern abgeschafft, wäre die Folge ewiges chronologisches Alter. Ob möglich, wie von wenigen Forschern propagiert, oder nicht – es ist aktuell Fiktion, und so gibt es mehr als hundert Alternstheorien. Ob erwünscht, ist sicher auch abhängig davon, ob Körper und Geist parallel altern würden. Was bleibt: Praktisch alle Spezies altern, Ausnahmen sind einige Seeanemonen. Aber wer möchte eine Seeanemone sein?


Der friedrich – das Forschungsmagazin der FAU

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Der friedrich Nr. 117 öffnet sich beim Klick auf das Bild.

Dieser Artikel erschien zuerst in unserem Forschungsmagazin friedrich. Die aktuelle Ausgabe wirft einen Blick zurück in die 275-jährige Geschichte der Universität. Darüber hinaus beschäftigen es sich mit Fragen, die die Wissenschaft hier und heute bewegen: Was macht gute Wissenschaft aus? Muss Wissenschaft nützen? Wann ist Scheitern erfolgreich? Die Jubiläumsausgabe wagt aber auch einen Blick in die Zukunft. Denn obwohl wir heutzutage so viel mehr wissen als noch vor 200 Jahren, existieren immer noch jede Menge offener Fragen, auf die es Antworten zu finden gilt.

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Die Großen Fragen

Seit jeher haben die Menschen Fragen gestellt. Fragen nach dem Warum, Fragen nach dem Wie, Fragen nach dem Wohin. Wir haben FAU-Wissenschaftlern 22 große Fragen der Menschheit gestellt. Sie finden Sie alle in unserem Forschungsmagazin friedrich sowie nach und nach online in der Reihe „Die großen Fragen“

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