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Medizin, die Gesichter verändert und Lebensqualität steigert

Bild: Colourbox.de

20. Informationsveranstaltung des Erlanger Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Zentrums

Bereits zum 20. Mal findet am Samstag, 16. Juni 2018, das Symposium des Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Zentrums des Universitätsklinikums Erlangen statt. Ärzte und Logopäden werden in ausgewählten wissenschaftlichen und praxisnahen Vorträgen das Themengebiet der Lippen-Kiefer-Gaumenspalten erörtern. Die Experten beantworten außerdem Fragen von Patienten und deren Familien. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung für Betroffene einen hervorragenden Rahmen, um sich untereinander auszutauschen und auch mit Vertretern der Selbsthilfevereinigung für Lippen-Gaumen-Fehlbildungen e. V. – Wolfgang-Rosenthal-Gesellschaft in Kontakt zu treten. Der Informationstag beginnt um 10.30 Uhr im Hörsaal II der Zahn-Mund-Kieferklinik, Glückstraße 11, in Erlangen und endet um 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten stellen mit einer Häufigkeit von einem betroffenen Neugeborenen auf 500 Geburten die häufigste Gesichtsfehlbildung dar. „Das Erlanger LKG-Zentrum blickt auf eine lange Tradition in der Behandlung von Patienten mit Spaltfehlbildungen zurück und bietet dank der engen interdisziplinären Vernetzung das gesamte Spektrum modernster Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten“, erklärt Prof. Gölz. Zu den beteiligten Fachdisziplinen gehören die Zahnklinik 3 – Kieferorthopädie, die Mund‑, Kiefer- und Gesichtschirurgische Klinik, die Logopädie, die Phoniatrie und Pädaudiologie der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie, das Universitäts-Perinatalzentrum Franken (Sprecher: Prof. Dr. Matthias Beckmann), die Kinder- und Jugendklinik und das Humangenetische Institut.

Ärzte und Mitarbeiter des LKG-Zentrums und der beteiligten Kliniken begleiten die Patienten und ihre Familien von der Diagnosestellung in der Schwangerschaft bis ins junge Erwachsenenalter. „Wir unterstützen unsere Patienten in jeder Therapiephase mit dem grundlegenden Ziel, die Ernährung und Sprechfähigkeit sowie das Gehör zu rehabilitieren und zu normalisieren. Im Fokus stehen außerdem ästhetische Korrekturen“, sagt Prof. Kesting. Kinder mit Spaltfehlbildungen sollen sich von Geburt an möglichst unbeeinträchtigt entwickeln können. „Da das Krankheitsbild sehr viele verschiedene Formen annehmen kann, sind Behandlungsabläufe schwer standardisierbar und müssen individuell festgelegt werden.“

Interessierte Patienten und Angehörige, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, können sich über das Sekretariat der MKG-Chirurgie bis zum 7. Juni 2018 anmelden.

Weitere Informationen:

Katrin Förster
Tel.: 09131 85-33616
mkg-chirurgie@uk-erlangen.de

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