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Internationalisierungsstrategie der FAU

Internationalisierungsstrategie der FAU

Wir verstehen Internationalisierung als Prozess, der  sich an dem Leitbild und den strategischen Ausrichtungen der FAU orientiert und als Querschnittsthema eine internationale und interkulturelle Dimension in den vier strategischen Handlungsfeldern People, Eduation, Reserach und Outreach (P-E-R-O) integriert. Der Internationalisierungsprozess verfolgt das Ziel, die Studierenden für die globalen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft optimal vorzubereiten, die besten Talente aus dem Ausland für die FAU zu gewinnen und exzellente Forschung international zu vernetzen. Der Anspruch der FAU als international ausgerichtete Universität liegt daher in der Entwicklung einer multikulturell orientierten Gemeinschaft der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die FAU stellt hierzu die notwendigen curricularen Grundlagen und Infrastrukturen in den vier Handlungsfeldern bereit. So unterstützt und entwickelt die FAU internationale Allianzen und strategische Partnerschaften mit ausgewählten internationalen Universitäten insbesondere im Bereich der universitären Forschungsschwerpunkte. Voraussetzung für eine solcherart exzellente globale Vernetzung ist die internationale Sichtbarkeit der FAU als Volluniversität, lokalisiert in einer attraktiven Metropolregion mit starker industrieller Einbindung.

Die FAU hat mit der Einrichtung eines Referats für Internationale Angelegenheiten, eines Welcome Centre, eines internationalen Begegnungszentrums, eines Graduiertenzentrums, einer zentralen  Forschungsdatenbank, mit dem Auf- und Ausbau ihres Sprachenzentrums sowie mit Hilfe geeigneter Infrastrukturen für Internationalisierung an den Fakultäten (z.B. International Offices ) wesentliche strukturelle Grundlagen für den Prozess der Internationalisierung geschaffen. Nach der erfolgreichen Teilnahme am HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ 2010/11 befindet sich die FAU nunmehr im Prozess des HRK-Reaudit, der die Internationalisierungskonzepte und die entsprechenden Maßnahmen evaluiert und zur Verstetigung derselben beiträgt. Diese Maßnahmen beinhalten auch die Formulierung und Implementierung einer institutionellen Sprachenpolitik, durch die der grundlegenden Rolle der Sprache im internationalen Handeln Rechnung getragen wird. Der gesamte Internationalisierungsprozess folgt in seiner zunehmenden institutionellen Intgeration und Durchdringung dem Prinzip des „Mainstreaming“. Mit der Einführung der Handlungsfelder P-E-R-O und der entsprechenden Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten wurde der Bereich Internationalisierung als Querschnittsgebiet an der FAU etabliert. Dieses wird in den Handlungsfeldern gemäß der jeweiligen Kompetenzen auf der Ebene der Universitätsleitung und in den Fakultäten (dort durch die Prodekane und International offices) repräsentiert und über die Kommission für Internationalisierung und in Fakultätsgesprächen vermittelt. Hierdurch wird in einem Gegenstromverfahren von „Top-Down“ und „Bottom-Up“ auf der Basis beschriebener „Roadmaps“ und definierter operativer Prozesse die Internationalisierung auf zentraler wie dezentraler Ebene strukturiert und operationalisiert. Diese Struktur wird auf der Ebene der Verwaltung durch verschiedene Personalentwicklungsmaßnahmen unterstützt.

Digitalisierung ist für die optimale Umsetzung der Internationalisierungsmaßnahmen entscheidend und daher zentraler Bestandteil der Internationalisierungsstrategie.

Die Zuordnung der Internationalisierungskonzepte, -ziele und -maßnahmen auf die Handlungsfelder P-E-R-O wird folgendermaßen vorgenommen:

People: Zentrales Anliegen ist die Rekrutierung und Förderung hervorragender internationaler Studierender und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei soll die Erhöhung der kulturellen Vielfalt und Diversität die gesamte FAU umfassen.

Kurzfristige Ziele sind:

  1. den Anteil und die Attraktivität englischsprachiger Studienangebote und von Promotionsprogrammen zu erhöhen, um vermehrt hochqualifizierte Graduierte aus dem Ausland vor allem in den forschungsstärksten Bereichen anzuziehen.
  2. die Verwaltung verstärkt auf internationale Zielgruppen und Entwicklungen auszurichten.

Education: Die Einführung und Optimierung internationaler Studiengänge, insbesondere von „double-degree“ und „joint-degree“ Master-Studiengängen, internationale Kooperationen in der Lehre im Allgemeinen sowie die Mobilität der „incoming“ wie „outgoing“ Studierenden sind das Kernanliegen international geprägter Bildung.

Kurzfristige Ziele sind:

  1. die internationale Öffnung des FAU-Studiums weiterzuentwickeln und allen FAU-Studierenden internationale und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.
  2. den Anteil von hochqualifizierten Studierenden aus dem Ausland zu erhöhen und dafür die Prozesse für deren Auswahl, Zulassung, Betreuung und Integration in Studium und Campusgemeinschaft zu verbessern.

Research: Internationale Forschungs-Kooperationen und internationale Verbundprojekte sowie die Schaffung und Optimierung von Forschungsinfrastrukturen für internationale Projektarbeit stehen im Zentrum. Hierzu werden Gäste- und Partnerschaftsprogramme koordiniert und eine Konsolidierung und Internalisierung der Willkommenskultur für internationale Forscherinnen und Forscher betrieben. Internationale strategische Partnerschaften befinden sind gegenwärtig im Aufbau.

Kurzfristige Ziele sind:

  1. den Anteil international renommierter Spitzenwissenschaftlerinnen und Spitzenwissenschaftler sowie qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler insbesondere auch aus dem Ausland zu erhöhen.
  2. die Forschungsschwerpunkte zur besseren Positionierung und Erhöhung der Sichtbarkeit der FAU als Institution zu nutzen.

Outreach: Die internationale Sichtbarkeit der FAU ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Internationalisierungsaktivitäten, welche die Attraktivität im Kontext von Innovation, Gründungsaktivitäten, im Bereich des Transfers in Wirtschaft und Gesellschaft sowie der Wissenschaftskommunikation zum Ziel haben.

Kurzfristige Ziele sind:

  1. die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität der FAU auszubauen.
  2. die Kooperation zwischen internationaler Wirtschaft und Politik und der FAU zu stärken