Die FAU und die Stadt-Umland-Bahn

Verdeutlichung der hinzugewonnen Geschwindigkeit durch die StUB durch einen blauen Lichtstrahl der durch Erlangen an der FAU vorbeiführt.
Bild: Zweckverband Stadt-Umland-Bahn

Was bedeutet der Bürgerentscheid für die FAU?

Am 9. Juni 2024 entscheiden die Erlanger Bürgerinnen und Bürger mit einem Bürgerentscheid über den Bau einer Straßenbahn in Erlangen: der Stadt-Umland-Bahn (StUB).

Welchen Einfluss hat der Bau und die Einführung der StUB für die FAU? Wie profitieren Studierende und Beschäftigte von der Stadt-Umland-Bahn?

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Bürgerentscheid in Erlangen am 9. Juni.

Ein Mann sitzt in einer Stadtumlandbahn und arbeitet an seinem Laptop.
Bild: Zweckverband Stadt-Umland-Bahn

Bürgerentscheid in Erlangen: Ihre Stimme zählt!

Ja oder Nein? Sind Sie dafür, dass die Verlängerung der Nürnberger Straßenbahn (Stadt-Umland-Bahn – StUB) durch die Erlanger Innenstadt bis zum Bahnhof und weiter nach Herzogenaurach gebaut wird?

Ihre Stimme können Sie am 9. Juni im Wahllokal abgeben, oder per Briefwahl. Die Beantragung der Briefwahl (Wahlschein samt Wahlunterlagen) ist ab dem 6. Mai 2024 möglich.

Zum Bürgerentscheid der Stadt Erlangen am 9. Juni 2024


Visualisierung: Die Stadtumlandbahn fährt am FAU Campus Mitte vorbei.
Visualisierung: So könnte es am FAU Campus Mitte aussehen. Bild: Zweckverband Stadt-Umland-Bahn

Wie profitieren Standorte und Mitglieder der FAU von der Stadt-Umland-Bahn?

Visualisierung: Die Stadtumlandbahn fährt an der FAU Mensa in Erlangen vorbei.
Visualisierung: So könnte die StUB an der Mensa in Erlangen aussehen. Bild: Zweckverband Stadt-Umland-Bahn

Dank der Stadt-Umland-Bahn findet eine Stärkung der Erlanger Achse der Wissenschaft statt.  Angehörige der FAU profitieren aber noch aus weiteren Gründen von der Stadt-Umland-Bahn:

        • Mehr Haltestellen innerhalb Erlangens:

      Viele Ziele für FAU-Studierende und Beschäftigte werden von der StuB in der Stadt direkt angefahren: Hauptbahnhof, Arcaden, Langemarckplatz, Sieboldstraße (neues Geisteswissenschaftliches Zentrum FAU Campus Mitte), Stintzingstraße, Gebbertstraße (Hochschulsport), FAU Campus Erlangen Süd (Südgelände), Freyeslebenstraße (neuer Verwaltungsstandort: ZUV zieht um), Tennenlohe (bislang sind insgesamt 19 Haltestellen in Erlangen vorgesehen)

        • Direkte Verbindung nach Nürnberg:

      Ohne Umsteigen zwischen dem FAU Campus Erlangen Mitte, dem FAU Campus Erlangen Süd und dem FAU Campus Nürnberg wechseln. Mit der StUB werden die Universitätsstandorte der FAU miteinander verbunden und die Wissenschaftsachse Erlangen – Nürnberg gestärkt (Lehrerinnen- und Lehrerbildung im Nürnberger Norden).

      Visualisierung: Haltestelle am neuen Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen.
      Und so könnte die Haltestelle am neuen Geisteswissenschaftlichen Zentrum in Erlangen aussehen, in das die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie einziehen wird. Bild: Zweckverband Stadt-Umland-Bahn
        • Mehr Platz für Menschen:

      Mehr Lebensqualität für Studierende, weil der Autoverkehr in der Stadt deutlich reduziert wird und auf Teilen der Strecke sogar Straßen für den Autoverkehr gesperrt werden (Visualisierungen).

        • Schnelle Taktung zu den Stoßzeiten:

      Studierende können im 10-Minuten-Takt und zu Stoßzeiten sogar noch häufiger zwischen verschiedenen FAU-Standorten in Erlangen und Nürnberg pendeln.

        • Schneller zur Arbeit:

      Für Beschäftigte der FAU werden die Fahrten zur Arbeit kürzer und komfortabler.

        • Mehr Lebensqualität:

      Studierende und Beschäftigte profitieren von einer besseren Aufenthaltsqualität in Erlangen durch Neugestaltung des öffentlichen Raums entlang der Strecke

        • Nachhaltigkeit mit 100 % Ökostrom:

      Als nachhaltiges Verkehrsmittel kann die StUB mit 100 % Ökostrom fahren. Sie kann damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der lokalen Klimaziele leisten durch weniger CO₂-Ausstoß beim Pendeln (bisher starke Nutzung des Individualverkehrs, also des Autos: Analyse zum Mobilitätsverhalten an der FAU).


      Stimmen aus der FAU

      • Prof. Hornegger im Schlossgarten
        FAU-Präsident Joachim Hornegger

        »Die StUB sorgt für die Mobilität von mehr als 30.000 Studierenden.«

        Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU

        “Die StUB ist unabdingbar für Studierende, die zwischen den einzelnen Uni-Standorten in Nürnberg und Erlangen pendeln. Sie erschließt die Wissenschaftsachse vom Nürnberger Norden über das Südgelände Erlangens und den Himbeerpalast bis über den Langemarckplatz hinaus.”

      • Lasvini Suganthan steht lächelnd vor einem Gebäude der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Lasvini Suganthan, Studierendenvertretung der FAU

        »Mobil auch ohne Auto – mit der StUB geht’s.«

        Lasvini Suganthan, Studierendenvertretung der FAU

        Lasvini Suganthan studiert Lehramt und muss für ihr Studium zwischen verschiedenen Unistandorten pendeln. Sie freut sich auf die Stadt-Umland-Bahn: “Als Lehramtsstudentin mit einer bunten Fächerkombination ist die StUB ein großer Bonus, da ich dann nicht mehr auf den Zug oder das Auto angewiesen wäre, um zu den verschiedenen Standorten der FAU zu kommen.”

      • FAU-Kanzler Christian Zens
        FAU-Kanzler Christian Zens (Bild: FAU/Thomas Ritter)

        »Wir sehen uns als Universität in der Metropolregion und wollen das auch so leben«

        FAU-Kanzler Christian Zens

        “Für unsere Studierenden und Mitarbeitenden bietet die StUB viele Vorteile: Eine bessere Verknüpfung der FAU-Standorte, kürzere Fahrzeiten, kürzere Pendelzeiten und keine Umstiege. Ich bin mir sicher, dass diese Vorteile außerdem dazu beitragen werden, unsere Ziele bei der Mobilitätswende zu erreichen und den ÖPNV für die FAU-Angehörigen attraktiver zu machen.“ Mehr im Podcast: Möglichkeiten für den Weg zur Uni

      • Ursula Erhardt, Stabsstelle Strategische Standortentwicklung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Ursula Erhardt, Stabsstelle Strategische Standortentwicklung der FAU

        »Eine wichtige und unverzichtbare Investition in die Zukunft.«

        Ursula Erhardt, Stabsstelle Strategische Standortentwicklung der FAU

        “Die StUB ist eine wichtige und unverzichtbare Investition in die Zukunft – für die FAU, die ganze Region, für nachfolgende Generationen. Wir brauchen diese leistungsstarke ÖPNV-Verbindung zwischen unseren FAU-Standorten und in der Region, um Studierende und Beschäftigte zügig und komfortabel zu all unseren Standorten zu transportieren – mit attraktiver Taktung, attraktiven Wegzeiten, ohne unattraktives Umsteigen. Für eine Zukunft, in der insbesondere das Pendeln mit dem Auto der Vergangenheit angehört.”

      • Dr. Kathrin Furhmann vom Green Office der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Dr. Kathrin Fuhrmann (Bild: FAU/Boris Mijat)

        »Am liebsten lass ich mich bis vor die Tür chauffieren.«

        Dr. Kathrin Fuhrmann, Leitung der Stabsstelle Green Office

        “Das Green Office ist für alle da und am liebsten sind wir auch überall. Mit der StUB kann ich direkt am nächsten FAU Standort aussteigen und müsste lange Fahrten nach Nürnberg nicht mit dem Lastenrad erledigen. In der StUB sitze ich dann trocken, habe genügend Platz für mein Material und dank der ruhigen Schiene kann ich auch noch ein paar Notizen für nächste Projekte machen. Die StUB ist essentiell, um unseren CO2-Fußabdruck in der Pendelmobilität zu reduzieren.”Mehr im Podcast: Möglichkeiten für den Weg zur Uni

      • Zwei Studentinnen vor Gebäude der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Laura Fuchs und Helena Huber, Studentinnen der FAU (Bild: Boris Mijat)

        »Für ein besseres Unileben von Studierenden in der Zukunft«

        Laura Fuchs und Helena Huber, Studentinnen der FAU

        “Für uns als Nürnbergerinnen wäre die StUB eine Bereicherung des täglichen Unilebens. Im 10-Minutentakt bietet die StUB die flexible Verbindung von Unileben und Freizeitgestaltung, egal, ob Nürnberg, Erlangen oder Herzogenaurauch. Sie schließt eine Lücke für die Metropolregion, von der wir als Studierende in allen Lebensbereichen profitieren. Vor allem bei Streiks und Bahnausfällen stellt die StUB eine verlässliche ÖPNV-Alternative dar.”

      • Prof. Dr. Fred Krüger vom Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Gespräch auf Sessel mit Mikrofon
        Prof. Dr. Fred Krüger (Bild: NRW-Landesvertretung/Marc Beckmann)

        »Die StUB: Die ökologisch und sozial sinnvollste Lösung für eine Stadtregion der Zukunft«

        Prof. Dr. Fred Krüger, Institut für Geographie der FAU, mit Schwerpunkt Stadtentwicklung, Risiko- und Katastrophenforschung

        “Für eine zukunftsorientierte und sozial inklusive Stadtentwicklung in unserer Metropolregion ist die StUB ein sehr wichtiger Baustein. Sie ermöglicht eine umweltfreundliche und schnelle Mobilität und ihre Trasse bildet über Jahrzehnte das Grundgerüst für eine maßvolle, verlässliche und nachhaltige Siedlungsplanung. Viele Städte in Deutschland, Europa und weltweit haben bereits mit sehr großem Erfolg auf vergleichbare Konzepte gesetzt. Daher auch aus fachwissenschaftlicher Sicht: Folgen wir diesen Vorbildern!”

      • Wolfgang Wiese, Abteilungsleiter am Rechenzentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sitzt auf einer Treppe
        Wolfgang Wiese (Bild: RRZE/CC0 Lizenz)

        »Ich bin nicht glücklich und einverstanden damit, dass die FAU hier eine einseitige und überwiegend subjektive Sichtweise PRO StUB übernimmt.«

        Wolfgang Wiese, Leiter der Abteilung Ausbildung & Information des FAU-Rechenzentrums (RRZE)

        “Die StUB wird wahrscheinlich nicht den Kosten-Nutzen-Effekt haben, den wir uns alle erwünschen. Da sie auch nur einen kleinen Teil der Erlanger Pendler erreicht, sollte man nicht erwarten, dass eine Strassenbahn-Durchfahrt durch Erlangen das Allheilmittel für alle ist – und dies auch nicht so bewerben. Eine Entscheidung Pro oder Contra Strassenbahn in Erlangen sollte auf neutrale nachprüfbare Fakten beruhen und nicht nur auf Hoffnungen oder Idiologien. Egal wo man in der Frage StUB steht, sollte ein faires und respektvolles Miteinander erhalten bleiben.”

      • Paulus Guter, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Paulus Guter (Bild: privat)

        »Flexibel, schnell, bequem, umweltfreundlich und günstig – das ist die StUB«

        Paulus Guter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Elektrische Smart City Systeme

        “Als jahrelang Verantwortlicher für das Semesterticket in der Studierendenvertretung, halte ich die Verlängerung der Nürnberger Straßenbahn für essentiell, für eine günstige, zuverlässige, flexible und umweltfreundliche Mobilität für Studierende. Kosten (61,7%), Zuverlässigkeit (60,0%) sowie Flexibilität (50,2%) waren in unserer Umfrage 2022 die wichtigsten Faktoren für die Verkehrsmittelwahl. Nachdem wir mit viel Engagement die bayerische Staatsregierung bereits vom 29€-Ticket überzeugen konnten ist nun für eine höhere Zuverlässigkeit und Flexibilität die StUB der Gamechanger. Mit einem 5-10-Minuten Takt kann man mit 100% Ökostrom und ohne Umstieg am Wegfeld entspannt pendeln.”

      • Nora Elhaus vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Nora Elhaus, Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik

        »Statt weiterer Parkhäuser  wünsche ich mir eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.«

        Nora Elhaus, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik

        “Ich bin für die Stadt-Umland-Bahn, weil sie es Studierenden und Mitarbeitenden ermöglicht leichter zwischen den beiden Unistandorten zu pendeln. Statt weiterer Parkhäuser an der Technischen Fakultät wünsche ich mir eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.”

      • Thomas A .H. Schoeck, ehemaliger Kanzler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        FAU-Kanzler a. D. Thomas A. H. Schöck (Bild: FAU)

        »Die Stadt-Umlandbahn ist eine Zukunftsinvestition «

        Thomas A. H. Schöck, ehemaliger Kanzler der FAU

        “Die Stadt-Umlandbahn ist eine Zukunftsinvestition in die Infrastruktur für die Mobilität in der gesamten Metropolregion. Darauf haben viele schon lange gewartet und es wäre nicht nur für die Universität und die Wirtschaft in Erlangen und Herzogenaurach sehr schade, wenn die Chance für optimale Finanzierungsbedingungen jetzt nicht genutzt würde. Die Baustellen vor der Haustüre sind vergessen, wenn die Bahn fährt; wenn sie nicht gebaut wird, wird man das viele Jahre und Jahrzehnte bedauern.”


      • Dr. Christoph Bleh vom Lehrstuhl für Innere Medizin III des Universitätsklinikums der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Dr. Christoph Bleh vom Lehrstuhl für Innere Medizin III

        »Die StUB: Überfällige Idee mit Ausbaupotenzial«

        Dr. Christoph Bleh, Lehrstuhl für Innere Medizin III

        “Leider wurden lange Zeit die Öffentlichen dem Individualverkehr geopfert. Das müssen wir heute mit Autoüberfüllten Innenstädten büßen. Dem kann die StUB etwas entgegensetzen, wenn sie gepaart wird mit einer attraktiven Monatskarte. Dazu weniger innerstädtische Haltestellen und Umwege, um sie nicht langsam und unattraktiv zu machen. Stattdessen lieber kostenlose Fahrradmitnahme, damit vor Ort Strecken problemlos bewältigt werden können durch z. B. Abteile ohne Bestuhlung mit Haltegriffen an der Decke und großen Türen.”

      • Prof. Dr. Andreas Maier, Leiter des Lehrstuhls für Informatik 5 (Mustererkennung) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
        Prof. Dr. Andreas Maier

        »Technologisch nicht mehr angemessen«

        Prof. Dr. Andreas Maier, Leiter des Lehrstuhls für Informatik 5 (Mustererkennung)

        “Die geplante Stadt-Umland-Bahn (StUB) in Erlangen steht im Zentrum einer intensiven Debatte über urbane Mobilitätsstrategien und deren Zukunftsfähigkeit. Tatsächlich übersieht ein weiter Teil der Diskussion, dass auf Teilen der Strecke bereits 1885 eine Lokalbahn betrieben wurde: Die Sekundärbahn, kurz Seku genannt. Insbesondere, die Interaktion mit dem Straßenverkehr brachte schließlich 1963 die Einstellung der Bahn. 2024 also mehr als 100 Jahre später wieder auf dieses veraltete Konzept für den öffentlichen Nahverkehr zu setzen ist, bei den vielen weitaus besseren Zugkonzepten heute, nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht führt die Stadt Erlangen aber auch bald subventionierte Hochräder für Ihre Mitarbeiter ein. Das würde zum Konzept „StUB“ passen.”


      • Timo Eckstein, Promovierendenvertretenden FAU
        Timo Eckstein, Sprecher Promovierendenkonvent (Bild: Veronika Achter/ MQV)

        »Die StUB ist eine Investition in Metropolregion, Infrastruktur und gesellschaftliche Teilhabe.«

        Timo Eckstein, Chair for Theoretical Physics II – Quantum Technologies Theory und Sprecher Promovierendenkonvent

        “Ich werde voraussichtlich persönlich nicht sehr oft die StUB nutzen, dennoch bin ich stark dafür, dass sie nun endlich gebaut wird. Sie wird zu circa 90 Prozent vom Land sowie vom Bund finanziert und stärkt die Anbindung Erlangen Süd nach Nürnberg Nord, zum Beispiel zum Flughafen. Uns in Erlangen geht es ziemlich gut, dennoch sollten wir auch an Mitmenschen denken, die kein Auto zur Verfügung haben. Das sind vor allem junge Menschen, wie beispielsweise internationale Promovierende.”


      Welche Standorte der FAU liegen an der Strecke?

      Karte von Erlangen mit der Streckenführung der StUB. Mit 19 Haltestellen fährt die Stadtumlandbahn viele wichtige FAU-Standorte in Erlangen an. Bild: Zweckverband Stadtumlandbahn
      Bild: Zweckverband Stadt-Umland-Bahn

      Bei der Entwicklung neuer Standorte für die FAU wurde Hand in Hand mit der StUB geplant, sodass für noch mehr Universitäts-Mitglieder eine gute ÖPNV-Verbindung vorhanden ist. So wurden beispielsweise die neuen Standorte Freyeslebenstraße und Sieboldstraße bei der Streckenplanung der Stadt-Umland-Bahn miteinbezogen, aber auch der Hochschulsport und der FAU Campus Süd (Erlanger Südgelände).


      Podcast: Möglichkeiten für den Weg zur Uni

      Grafische Darstellung des Podcasts "Auf ein Wort" mit einem Bild von Kanzler Christian Zens.
      Möglichkeiten in die Arbeit oder zur Uni zu fahren gibt es viele: mit Bus oder Bahn, dem Fahrrad, dem Auto oder zu Fuß. Wenn an so einer großen Uni alle mit dem Auto zur Arbeit fahren, wirkt sich das ganz schön auf die Klimabilanz aus. Welche Bedeutung hat die Stadt-Umland-Bahn in diesem Zusammenhang für die Mobilität der Zukunft an der FAU? Darüber spricht Moderatorin Miriam Weigand mit Kanzler Christian Zens und Kathrin Fuhrmann vom Green Office in der aktuellen Folge „Auf ein Wort: Der Kanzlerpodcast mit Christian Zens.“


      Alles, was Sie über das Mobilitätskonzept der FAU wissen müssen


      Der Bürgerentscheid am 9. Juni

      Die Frage des Bürgerentscheids „Sind Sie dafür, dass die Verlängerung der Nürnberger Straßenbahn (Stadt-Umland-Bahn – StUB) durch die Erlanger Innenstadt bis zum Bahnhof und weiter nach Herzogenaurach auf Basis der vorliegenden Planungen gebaut wird?“ können die Abstimmungsberechtigten am 9. Juni 2024 mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten.

      Wer darf abstimmen?

      Alle Abstimmungsberechtigten erhalten ca. Anfang Mai per Post eine Abstimmungsbenachrichtigung.

      Stimmberechtigt sind alle Personen, die am 9. Juni 2024 Unionsbürger sind, das 18. Lebensjahr vollendet haben, sich seit mindestens zwei Monaten in der Stadt Erlangen mit dem Schwerpunkt ihrer Lebensbeziehungen aufhalten und nicht durch straf- oder zivilgerichtliche Entscheidungen vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

      Wie und wo kann die Stimme abgegeben werden?

      Jeder, der abstimmen darf, hat eine Stimme. Für die Stimmabgabe ist eine Abstimmungsbenachrichtigung notwendig. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten diese ca. Anfang Mai. Für die Stimmabgabe gibt es zwei Möglichkeiten:

      • Abstimmen im Wahllokal: Auf der Abstimmungsbenachrichtigung steht der Abstimmungsraum, in dem am 9. Juni von 8:00 bis 18:00 Uhr abgestimmt werden kann. Der Abstimmungsraum ist der selbe Raum, in dem die Stimmen zur EU-Wahl abgegeben werden können. Mitzubringen sind die Abstimmungsbenachrichtigung oder ein Identitätsdokument wie Ausweis oder Pass.
      • Wählen per Briefwahl: Hier ist der Gang in das Wahllokal nicht notwendig.
        Die Beantragung der Briefwahl (Wahlschein samt Wahlunterlagen) ist ab 6. Mai 2024 möglich:
        – schriftlich bis 7. Juni, 15:00 Uhr
        – persönlich bis 7. Juni, 15:00 Uhr
        – online bis  2. Juni.
        Wer die Briefwahlunterlagen mit der Post versenden möchte, sollte sie bitte rechtzeitig beantragen, damit sie innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Frist zur Abgabe rechtzeitig zugestellt werden können.

      Zum Bürgerentscheid der Stadt Erlangen am 9. Juni 2024

      Zum Planungsstand und Streckenverlauf der Stadt-Umland-Bahn