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Vortragsreihe „Wissenschaft im Schloss“: Neuartige Wirkstoffe aus der Werkstatt des Lebens

Bild: Prof. Dr. Rainer Böckmann

Bild: Prof. Dr. Rainer Böckmann

Montag, 23. Juni,18 Uhr, Aula des Schlosses, Schlossplatz 4 , Erlangen

Neuartige Medikamente gegen Krebs oder schadstofffreie Alternativen zu umweltbelastenden Verfahren in der Industrie – die synthetische Biologie eröffnet völlig neue Perspektiven. Am Montag, 23. Juni, geben Prof. Dr. Uwe Sonnewald, Lehrstuhl für Biochemie der FAU, und Prof. Dr. Rainer Böckmann, Professur für Computational Biology, im Rahmen der Vortragsreihe „Wissenschaft im Schloss“ einen Einblick in die Werkstatt des Lebens.

Bisher werden Wirk- und Naturstoffe vorwiegend durch die Extraktion aus Pflanzen oder Mikroorganismen hergestellt. Neue Möglichkeiten erschließen sich, wenn solche Stoffe synthetisch gewonnen werden. Zellbausteine, die Enzyme, werden bei der synthetischen Biologie künstlich hergestellt und miteinander kombiniert. Die Vorteile hierbei: Es muss nicht auf lebende Organismen zurückgegriffen werden, daher ist das Verfahren umweltschonend. Außerdem sind die Kombinationsmöglichkeiten von Enzymen in natürlichen biologischen oder chemischen Systemen begrenzt. Bei der synthetischen Biologie können sie aber beliebig kombiniert werden und geben der Wissenschaft so ganz neue Möglichkeiten bei der Natur- und Wirkstoffsynthese.

Die Arbeiten, die von Prof. Dr. Böckmann und Prof. Dr. Sonnewald vorgestellt werden, sind Teil des Projekts „Synthetische Biologie“, das von der Emerging Fields Initiative (EFI) der FAU gefördert wird.

Weitere Informationen:

Jeanette Hefele
Tel. 09131 85-23269
efo@fau.de

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