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Tagung: Unheilige Krankheiten. Besessenheit in Medizin, Religion, Dämonologie

Bild: Colourbox.de

Der mittelalterliche Mensch glaubte fest daran, dass Dämonen oder Geister von ihm Besitz ergreifen und Krankheiten auslösen konnten. Vieles von dem, was wir heute also als Krankheit medizinisch behandeln, wurde mit dem Wirken dämonischer und übernatürlicher Kräfte in Verbindung gebracht. Aber nicht nur im christlichen Europa, sondern auch in Afrika, Indien und Asien gab es die Vorstellung, dass Krankheit und Besessenheit voneinander abhängig seien. Wie setzten sich nun die dortigen Kulturen und Religionen mit dem Phänomen auseinander? Auf der Tagung „Unheilige Krankheiten. Besessenheit in Medizin, Religion, Dämonologie“ des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der FAU soll diese und weitere Fragen mit einem zeitlichen Fokus auf Spätantike und Mittelalter diskutiert werden.

Wann und wo?

17.-18. März 2016, Hörsaalzentrum der Medizinischen Fakultät, Ulmenweg 18, Erlangen

Die Organisatoren

Das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der FAU und die DFG-Forschergruppe „Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit. Interkulturelle Perspektiven in Europa und Asien“ richten die internationale Tagung vom 17. bis 18. März 2016 aus. Gefördert wird diese vom Zentralinstitut Anthropologie der Religion(en) und dem Interdisziplinären Zentrum Alte Welt. Sie findet im Hörsaal der Medizinischen Fakultät, Ulmenweg 18, Erlangen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Es wir unter folgender Adresse um Anmeldung gebeten: susanne.koller@fau.de

Weitere Informationen mit ausführlichem Programmheft.

Weitere Informationen:

Dr. Nadine Metzger
Tel.: 09131/85-22851
nadine.metzger@fau.de

 

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