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Universität

Wissenschaft auf AEG

Öffentliche Vorträge über aktuelle Forschung

Mit der Event-Reihe „Wissenschaft auf AEG“ will die FAU aktuelle und hochspannende Forschungsprojekte einem breiten Publikum vorstellen. Wissenschaftlich Interessierte sind zu den öffentlichen Vorträgen ebenso willkommen wie Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aller Fachrichtungen.

Dabei ist der Veranstaltungsort „Auf AEG“ ganz bewusst gewählt: Die Aufbruchsstimmung, die dieser Ort transportiert, bietet ein ideales Klima für Wissen und Wissenschaft. Und macht offen für neue Erkenntnisse. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Wissenschaftler gerne für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltungsort „Wissenschaft auf AEG“

Energie Campus Nürnberg (EnCN)
„Auf AEG“
Fürther Straße 250, Forum 2. OG
90429 Nürnberg

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Geländeplan

Geländeplan AEG

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Der Vortrag "Trump gegen Hillary: Wahlkampf in den USA" von Prof. Dr. Christina Holtz-Bacha, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, am 24.10.2016 ist Teil der Reihe Wissenschaft auf AEG.

Bild: panthermedia.net/hemul75

Trump gegen Hillary: Wahlkampf in den USA

  • Montag, 24.10.2016, 18.30 Uhr
  • Prof. Dr. Christina Holtz-Bacha, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft

Wahlkämpfe in den USA verlaufen nach anderen Gesetzen als in Europa. Die Kampagnen sind lang, verschlingen unvorstellbare Mengen Geld und sind durch und durch inszeniert. Sie sind kandidatenzentriert und aggressiv. Im Wahlkampf 2016 im Mittelpunkt: Donald Trump und Hillary Clinton.

Prof. Dr. Christina Holtz-Bacha stellt in ihrem Vortrag am Beispiel der aktuellen Wahl besondere Eigenheiten des US-amerikanischen Wahlkampfs vor. Welche Bedeutung kommt den Wahlspots im Fernsehen zu? Was ist mit den sozialen Medien? Welche Rolle spielt der Gender-Aspekt? Zudem präsentiert die Wissenschaftlerin aktuelle Ergebnisse einer Analyse über die Berichterstattung des Wahlkampfes speziell in Deutschland und zieht einen Vergleich zu den Präsidentschaftswahlen der Jahre 2008 und 2012.


Der Vortrag "Riecht, stinkt, duftet? Wie wir Gerüche empfinden" von Prof. Dr. Andrea Büttner, Professur für Aromaforschung, am Montag, 21.11.2016 ist Teil von Wissenschaft auf AEG.

Bild: panthermedia.net/Heiko Eschrich

Riecht, stinkt, duftet? Wie wir Gerüche empfinden

  • Montag, 21.11.2016, 18.30 Uhr
  • Prof. Dr. Andrea Büttner, Professur für Aromaforschung

Klebstoff, Papier, Orangen, Zimt – nahezu alles in unserer Umwelt riecht. Der Mensch nimmt Gerüche im Unterbewusstsein zwar wahr, dennoch wird der Geruchssinn vollkommen unterschätzt, wenn es darum geht, wie wir unsere Umwelt bewerten. Käse riecht trotz Schimmel zum Anbeißen. Ledersitze im neuen Auto verbreiten einen besonderen Duft. Rote Beete riecht nach Erde. Warum empfindet das der eine als wohlriechend und der andere nicht? Prof. Dr. Andrea Büttner stellt in ihrem Vortrag vor, wie der Mensch Gerüche analysiert. Durch Erfahrungen hat er gelernt, Gerüche als angenehm oder unangenehm zu definieren. Die Forscherin geht auf die Ambivalenz des Lernprozesses ein, denn oft sind es extreme Gerüche, die der Mensch als gutriechend empfindet. Das ist mitunter problematisch, wenn sie gesundheitsschädlich sind und der Mensch das nicht mehr bemerkt.


Der Vortrag "Dem Klima auf der Spur: wenn Tiere und Pflanzen auswandern" von Prof. Dr. Wolfgang Kießling, Lehrstuhl für Paläoumwelt, am 5.12.2016 ist Teil der Vortragsreihe Wissenschaft auf AEG.

Bild: panthermedia.net/pertusinas

Dem Klima auf der Spur: wenn Tiere und Pflanzen auswandern

  • Montag, 5.12.2016, 18.30 Uhr
  • Prof. Dr. Wolfgang Kießling, Lehrstuhl für Paläoumwelt

Pflanzen und Tiere reagieren auf vielfältige Weise auf den heutigen Klimawandel. Sie verändern ihren jahreszeitlichen Rhythmus, wachsen teils schneller, teils langsamer – und vor allem wandern sie. Die erwärmungsbedingten Migrationen ziehen Flora und Fauna überwiegend polwärts, aber die räumliche Dynamik des Klimas führt auch zu ganz anderen Wanderrouten. Der Vortrag von Prof. Wolfgang Kießling zeigt Vorhersagen, wohin und über welche Routen Pflanzen und Tiere im 21. Jahrhundert wandern werden und diskutiert Konsequenzen, die sich daraus für Ökosysteme an Land und Meer ergeben. In einem Streifzug durch die geologische Vergangenheit beleuchtet Kießling zudem, unter welchen Bedingungen es durch Klimawandel sogar zu massenhaftem Artensterben kommen kann.


Der Vortrag "Zwitterbilder: sexuelle Ambivalenz in der antiken Kunst" von Prof. Dr. Andreas Grüner, Lehrstuhl für Klassische Archäologie, am 23.1.2017 ist Teil der Reihe Wissenschaft auf AEG.

Bild: Colourbox.de

Zwitterbilder: sexuelle Ambivalenz in der antiken Kunst

  • Montag, 23.1.2017, 18.30 Uhr
  • Prof. Dr. Andreas Grüner, Lehrstuhl für Klassische Archäologie

In der Geschlechterdiskussion werden die vielseitigen Phänomene und feinen Unterschiede im Spannungsfeld von Mann und Frau nicht selten zu harter Munition ideologischer Grabenkämpfe. Die griechische und römische Kunst hingegen kennzeichnen einen geradezu spielerischen Umgang mit der Diversität der Geschlechter. In Statuen, Gemälden und Bildern auf Alltagsgegenständen werden Männer zu Frauen, Frauen zu Männern, männliche und weibliche Kennzeichen und Verhaltensweisen vermischen sich.

Prof. Dr. Andreas Grüner ergründet in seinem Vortrag die vielfältigen Wechselbeziehungen weiblicher und männlicher Körperformen in der griechischen und römischen Kunst. Die Bilder problematisieren und konterkarieren viele Stereotype, die in der sozialen Praxis ihrer Gesellschaften fest verankert waren, auf raffinierte und humorvolle Art und Weise. Das macht die Antike auf diesem Gebiet zu einem kulturellen Gegenmodell, von dessen Betrachtung die Gegenwart in vielerlei Hinsicht lernen kann.


Rückblick

Einen Video-Rückblick zu den Vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier:

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