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Region Erlangen-Nürnberg

Eine Heimat für Kreative, Sportler und Naturliebhaber

Nürnberger Panorama (Foto: Uwe Niklas)

Nürnberger Panorama (Foto: Uwe Niklas)

Im Zentrum der europäischen Metropolregion Nürnberg liegen die beiden Hauptstandorte der Friedrich-Alexander-Universität: Erlangen und Nürnberg. Sowohl Erlangen mit seinen 100.000 Einwohnern, bekannt als Stadt der Hugenotten, Radfahrer und Siemensianer, als auch Nürnberg, eine Stadt mit einer halben Million Einwohner und Großstadtflair, haben ihren ganz eigenen Charme. Oper, Theater, Kleinkunstbühnen und Museen, verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie ein lebendiges Kneipen- und Nachtleben sorgen nach einem Tag im Hörsaal, Labor oder der Bibliothek für Abwechslung. Die Mischung aus Wissenschaft, innovativen Unternehmen, Kunst und Kultur macht die Region zu einer echten Heimat für Kreative, Sportler und Naturliebhaber.

Erlangen

Kollegienhaus

Kollegienhaus (Bild: FAU/Erich Malter)

Erlangen ist eine der am besten erhaltenen barocken Planstädte Deutschlands und kann auf eine beeindruckend ereignisreiche Geschichte zurückblicken.

Seinen Ruf, weltoffen zu sein, erlangte Erlangen im 17. Jahrhundert, als die Stadt für die Hugenotten zur zweiten Heimat wurde. Die Atmosphäre ist heute noch genauso international wie damals.

Das liegt zum einen an der FAU mit Studierenden und Beschäftigten aus Deutschland und aller Welt, zum anderen an den weltweit operierenden Unternehmen, die in Erlangen und in den Nachbargemeinden ansässig sind.

Die Mischung aus Zugezogenen jeder Altersklasse und „Einheimischen“ sorgt dafür, dass das Lebensgefühl der französischen Immigranten fortbesteht.

Nürnberg

Tiergärtnertorplatz in Nürnberg (c) Uli Kowatsch

Tiergärtnertorplatz in Nürnberg (Bild: Uli Kowatsch/CTZ-Nuernberg)

Außerhalb Bayerns und Deutschlands verbindet man den Namen der Stadt Nürnberg häufig zuerst mit Lebkuchen und Weihnachtsmarkt – oder mit der Burg und den Fachwerkhäusern der Altstadt.

Nürnberg hat aber weitaus mehr zu bieten: Die Stadt präsentiert sich als moderne Metropole, die Sitz zahlreicher Industrieunternehmen und Dienstleister ist, als internationaler Verkehrsknotenpunkt und Messeort dient sowie einen bedeutenden Standort für Wissenschaft und Forschung darstellt.

Darüber hinaus ist sich Nürnberg seiner über 950-jährigen Geschichte bewusst und setzt sich auch mit seinem unerfreulichem Erbe auseinander. Die Besucher finden in Nürnberg die Wahrzeichen der mittelalterlichen Reichs- und Handelsstadt mit Burg, Kirchen und Fachwerkhäusern – und die baulichen Zeugen der Vergangenheit als Stadt der Reichsparteitage im Dritten Reich.

Kunst und Kultur

Albrecht Dürer Haus (Foto: Birgit Fuder/Stadt Nuernberg)

Albrecht Dürer Haus (Foto: Birgit Fuder)

Das Kunst- und Kulturangebot in Nürnberg und Erlangen lässt keine Wünsche offen. Museen gehören ebenso dazu wie eine lebendige Musikszene, die vom Bardentreffen über Rock im Park bis hin zu den Open Air Konzerten der Nürnberger Philharmoniker und den Opern-Aufführungen des Nürnberger Staatstheaters für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Hinzu kommt eine ausgeprägte Eventkultur, die erste Einblicke in das kulturelle Leben ebenso ermöglicht wie überraschende Begegnung mit ungeahnten Schätzen.

Der Schwerpunkt der regionalen Museumslandschaft liegt in Nürnberg. Zu den Highlights zählt hier sicherlich das Wohnhaus Albrecht Dürers, in dem das Leben und Arbeiten des wohl bekanntesten Nürnbergers lebendig werden. Mit dem Germanischen Nationalmuseum beherbergt Nürnberg zudem das größte Museum deutscher Kunst und Kultur.

Moderne Kunst und zeitgenössisches Design finden ihren Platz im Neuen Museum, dessen lichtdurchfluteter Bau in reizvollem Kontrast zum benachbarten Handwerkerhof und der alten Stadtmauer steht.

Geschichte und Kultur des Maschinenzeitalters werden im Museum Industriekultur lebendig, das DB Museum spannt den Bogen von der ersten deutschen Eisenbahn, die zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte, bis hin zur neuesten ICE-Generation. Nürnbergs Tradition als Spielwarenhochburg widmet sich das Spielzeugmuseum, während die Kaiserburg mit einer Dauerausstellung zu Nürnbergs Zeit als Reichsstadt lockt.

Dem dunkelsten Kapitel der Nürnberger Stadtgeschichte widmet sich das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, dessen Dauerausstellung sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befasst. Sie wird ergänzt durch das „Memorium Nürnberger Prozesse“ im Nürnberger Justizpalast – jenem Ort, an dem vom November 1945 bis Oktober 1946 Weltgeschichte geschrieben wurde.

Die Palette der Festivals reicht vom Internationalen Festival für Geistliche Musik (ION), über das Open-Air-Event „Rock im Park“ bis hin zum Weltmusikfestival Bardentreffen, das jährlich ein Wochenende lang zum kostenlosen Happening in der Nürnberger Innenstadt wird.

Die beiden sommerlichen Klassik Open Air-Konzerte der Nürnberger Sinfonie-Orchester locken Musikfreunde zum Picknick in den Luitpoldhain. Mit den Sparten Konzert, Oper, Schauspiel und Ballett prägt das Staatstheater Nürnberg auch sonst das Kulturleben der Stadt.

Ein Höhepunkt der Theatersaison ist sicherlich das internationale Theaterfestival ARENA… der jungen Künste, das jährlich sechs Tage lang in Erlangen die verschiedensten Spielarten der Performance sowie des Tanz- und Körpertheaters präsentiert. Das Theater Erlangen stellt ein vielseitiges Jahresprogramm zusammen.

Erlangen ist auch einer der Spielorte des Musikfestivals „Fränkischer Sommer“, bei dem sämtliche Landkreise und kreisfreien Städte Mittelfrankens in das Programm eingebunden sind. Zu den jährlichen kulturellen Highlights in Erlangen zählen außerdem der Internationale Comic-Salon, das Figurentheater-Festival und das Poetenfest.

Eine Sonderstellung unter den Bühnen der Region nimmt die Comödie in Fürth ein. Hier geht es, wie der Name schon vermuten lässt, vor allem lustig zu.

Auch abseits der großen Musik- und Theaterfestivals ist in der Region immer etwas los. Dafür sorgen viele große und kleine Clubs, Bühnen und Konzertsäle.

Zahlreiche Events verteilen sich auf das ganze Jahr und machen die Region zu einem großen Erlebnisraum. Im Mai beispielsweise wird die Nacht blau und Nürnberg romantisch: Die Blaue Nacht ist die Kulturveranstaltung schlechthin in Nürnberg. Theater, Museen und andere Kunsteinrichtungen öffnen ihre Pforten und gewähren Einblicke in die vielfältige Kunst- und Kulturszene Nürnbergs.

Für Kunst und Krempel, für Tand und Trödel steht der Nürnberger Trempelmarkt im Mai und September – der größte seiner Art. Sein Pendant in Fürth, der Grafflmarkt im Juni, ist zwar nicht ganz so groß, aber mindestens genauso stimmungsvoll.

Am Donnerstag vor Pfingsten beginnt in Erlangen die Bergkirchweih – Frankens größtes und schönstes Volksfest und in Erlangen liebevoll „der Berch“ genannt. Gefeiert wird „auf den Kellern“, in denen früher das Bier der Brauereien lagerte. Sitzplätze unter alten Linden, Kastanien und Eichen verwandeln einen Teil des Erlanger Burgberges in den größten Biergarten Europas.

Ebenfalls ein fester Bestandteil im gesellschaftlichen Leben Erlangens, ist das Schlossgartenfest der Universität, das am letzten Samstag im Juni stattfindet. Umrahmt vom historischen Markgrafenschloss und der Orangerie, illuminiert von mehreren tausend Glühbirnen und begleitet durch ein grandioses Feuerwerk ist es eines der größten und schönsten Gartenfeste in Europa.

Deutlich lauter wird es im weiteren Verlauf des Sommers beim Norisring Rennen, dem einzigen Stadtkurs der DTM im Nürnberger Südwesten.

Im Herbst, wenn die Nächte länger werden, steht das Städte-Dreieck Nürnberg – Fürth – Erlangen ganz im Zeichen der Wissenschaft. Alle zwei Jahre lädt die Lange Nacht der Wissenschaften zu einem Blick hinter die Kulissen der großen öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen. Die sechs Hochschulen der Region sowie forschungsaktive Unternehmen und wissenschaftsnah arbeitenden Institutionen öffnen ihre Labore und Hörsäle.

Und wenn es dann auf Weihnachten zugeht, öffnet der Nürnberger Christkindlesmarkt seine Pforten. In den Holzbuden des „Städtleins aus Holz und Tuch gemacht“ findet man traditionellen, oft handgearbeiteten Weihnachtsschmuck und süße Leckereien wie Lebkuchen und Spekulatius.

Freizeit und Sport

Bardentreffen in Nürnberg (Foto: Uli Kowatsch)

Bardentreffen in Nürnberg (Bild: Uli Kowatsch)

Das Freizeitangebot in der Region Erlangen-Nürnberg ist breit gefächert: Die Innenstädte und die landschaftlich reizvolle  Umgebung bieten Ihnen viele Möglichkeiten, beim Stadtbummel oder auf Sportausflügen Neues und Interessantes zu entdecken. Die Fränkische Schweiz, ein Kletter- und Wanderparadies, bietet Aktiven alles, was sie brauchen, direkt vor der eigenen Haustür; für Wassersportbegeisterte ist das Fränkische Seenland mit dem Wassersportzentrum der Universität ein Anziehungspunkt. Studierende und immatrikulierte Doktoranden können das vielseitige kulturelle Angebot – Theater, Oper, Kino, Konzerte, Festivals, Museen – zu besonders günstigen Konditionen nutzen. Neben diesen attraktiven Möglichkeiten, hat die FAU und haben die Städte Erlangen und Nürnberg ein riesiges Kultur- und Sportangebot:

Der Allgemeine Hochschulsport der FAU organisiert in Erlangen und Nürnberg jedes Semester zahlreiche Kurse, in denen Sie für wenig Geld Sport treiben können.

Vor allem Erlangen gilt als eine sehr lebendige Studentenstadt mit vielen Ausgehmöglichkeiten. Aber natürlich gibt es auch in Nürnberg ein großes Angebot an Pubs, Biergärten, Kinos, Kneipen und Restaurants, so dass für jeden etwas Passendes dabei ist.

Studierende und Mitarbeiter der Universität Erlangen-Nürnberg können sich in unterschiedlichen Gruppen und Ensembles engagieren. Der Akademische Chor, das Universitätsorchester Erlangen (Sinfonieorchester), die Big Band, das Blechbläserensemble und andere Musikgruppen proben wöchentlich in der Orangerie im Schlossgarten.

Die Volkshochschulen ErlangenFürth und Nürnberg bieten jedes Semester ein sehr buntes Kursangebot an: Seien es Sprachkurse, Kochkurse, bestimmte Sportkurse etc. Außerdem werden verschiedene Kurse angeboten, die sich an spezielle Zielgruppen richten oder die für den Beruf und die Karriere hilfreich sein können.

Wenn man die Kenntnisse der deutschen oder einer anderen Sprache verbessern möchte, kann man am Sprachtandem-Programm teilnehmen.

Nicht nur die Universität bemüht sich darum, Freizeitaktivitäten für die Studierenden anzubieten. Auch viele Vereine bieten sehr viele Freizeitaktivitäten an.

Die Katholische und Evangelische Hochschulgemeinden (KHG und ESG) veranstalten jedes Semester Filmabende, Fußballturniere, Exkursionen und vieles mehr.