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Innovationsfonds Lehre

Innovationsfonds Lehre und Themenschwerpunkt „Fokus Lehrerinnen- und Lehrerbildung“

An der FAU wurde zu Beginn des Jahres 2016 unter der Verantwortung der Vizepräsidentin für Lehre der Innovationsfonds Lehre als ein neues Förderinstrument eingeführt, mit dem besondere Maßnahmen und innovative Aktivitäten im Bereich Lehre und Studium unterstützt werden. Jährlich stehen dafür Mittel im Umfang von 135.000 Euro zur Verfügung.

In Ergänzung dieses Programms wird der Innovationsfonds für die Ausschreibungen 2017 und 2018 mit je 50.000 Euro um einen Themenschwerpunkt ausgeweitet: Fokus Lehrerinnen- und Lehrerbildung.

Ausschreibung Innovationsfonds Lehre für den Förderzeitraum WS 2017/18 – SS 2018

Mit dem FAU-Lehrpreis soll ein universitätsinterner Anreiz für besonderes Engagement und Qualität in der Lehre geschaffen werden und zugleich demonstriert werden, dass die Lehre für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine gleichberechtigte Aufgabe neben der Forschung darstellt. Der Innovationsfonds Lehre ist ein FAU-internes Förderprogramm, das der qualitativen Verbesserung der Lehre dient. Durch wettbewerbliche Vergabe von Fördermitteln soll ein Anreiz geschaffen werden, Innovation in der Lehre zu erproben und zu ermöglichen. Der Fonds ist perspektivisch konzipiert zur Unterstützung von Initiativen, die im Laufe der Förderphase stattfinden sollen.

Gefördert werden können Lehrvorhaben, die bestimmte Zielstellungen verfolgen. Zu unterscheiden sind
  1. die grundsätzlichen Förderkriterien des Innovationsfonds und
  2. die speziellen des Schwerpunkts „Fokus Lehrerinnen- und Lehrerbildung“

Grundsätzlich förderfähig sind beantragte Projekte mit möglichst mehreren der folgenden Merkmale:

  • Erweiterung bestehender Lehre durch Innovative Lehr- und Lernkonzepte
  • Optimierung bestehender Prozesse in Studium und Lehre, insbesondere der Einsatz von effizienten Prüfungsformen sowie eine Erleichterung der Studierbarkeit
  • Curriculare Weiterentwicklung
  • Stärkung der Forschungsorientierung der Lehre
  • Stärkung der Internationalisierung der Lehre
  • Verbesserung der Studierfähigkeit für Studienanfänger/innen
  • Aufbau von Konzepten zum produktiven Umgang mit Diversität/Heterogenität
  • Verbesserung des Beratungs-, Betreuungs- und Serviceangebotes
  • Entwicklung von Angeboten für besondere Zielgruppen

Projekte im Schwerpunkt „Fokus Lehrerinnen- und Lehrerbildung“ müssen zusätzlich folgendes Kriterium erfüllen

  • Säulenübergreifende Kooperation, das heißt eine Zusammenarbeit von Lehrstühlen, die mindestens zwei unterschiedlichen Fächergruppen der Lehrerbildung zuzuordnen sind (Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Erziehungswissenschaftliche Fächer)

Ausgeschlossen sind Maßnahmen, die primär auf zusätzliche Lehrkapazitäten zur Ermöglichung des regulären Lehrbetriebs abzielen ebenso wie Ansätze zur ausschließlichen Verbesserung von Infrastruktur, Ausstattung oder anderen Rahmenbedingungen der Lehre.

Ausgeschlossen sind ebenfalls (aufgrund anderer Finanzierungsmöglichkeiten) Lehraufträge, die über Fakultätsmittel, und E-Learning-Maßnahmen, die über QuiS finanziert werden können.

Antragsberechtigt sind alle Lehrenden der FAU.

Die beantragte Unterstützung der Lehrvorhaben sollte in der Regel 1 bis max. 2 Semester dauern, wünschenswert ist eine nachhaltige Überführung und Integration der erfolgreich erprobten Konzepte in die Standardlehre des jeweiligen Faches.

Die maximale Fördersumme liegt bei 10.000 Euro, sie kann nur in gut begründeten Ausnahmen darüber liegen. Die beantragten Mittel müssen angemessen, begründet und nachvollzierbar mit der geplanten Maßnahme verbunden sein.

Förderfähig sind Mittel für Personal zur Entlastung wissenschaftlicher Mitarbeiter/innen für einen definierten Zeitraum zur Umsetzung des beantragten Konzeptes, wie beispielsweise die Einstellung von Korrekturassistent/innen oder Aufstockung von Stellen von Kolleg/innen zur Vertretung von Lehrveranstaltungen sowie Hilfskräfte. Sachausgaben sind nur insofern förderfähig, als sie inhaltlich begründet und für das Vorhaben unabdingbar sowie nicht der Grundausstattung zuzurechnen sind.

Antragsfristen: Die Anträge (maximal 4 Seiten) sollen in elektronischer Form an Frau Esther Paulmann, Referentin der Vizepräsidentin für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Chancengleichheit Frau Prof. Kley geschickt werden.

Umfang und Inhalt: Die Antragsteller/innen sollen das geplante Lehrkonzept auf maximal 3 Seiten darstellen unter Berücksichtigung folgender Punkte:

  • Beschreibung des Ausgangsproblems, der Ist-Situation
  • Darstellung des Bedarfs
  • Beschreibung der Idee, des Konzeptes
  • Benennung von Erfolgs- bzw. Evaluationskriterien
  • Benennung und Quantifizierung der Zielgruppe
  • Konzept der Nachhaltigkeit

Auf einer weiteren Seite wird ein Zeit- und Finanzierungsplan mit Begründung des Bedarfs aufgeführt.

Die Anträge werden zentral eingereicht und durchlaufen dann einen zweistufigen Beurteilungsprozess: In einem ersten Schritt begutachten die Studiendekan/innen (gegebenenfalls unterstützt durch die Prodekan/innen für Lehrerbildung) die Anträge ihrer eigenen Fakultät nach vorab festgelegten, einheitlichen Kriterien und nehmen ein Ranking vor. Diese Ranglisten der einzelnen Fakultäten werden bis zum an ein zentrales Auswahlgremium unter der Leitung von Frau Prof. Kley weitergereicht, das dann die endgültige Entscheidung trifft. In der Sitzung der Runde der Studiendekane werden die Ergebnisse bekannt gemacht und die Antragsteller umgehend informiert.

Neben der Berücksichtigung der oben genannten Zielstellungen gelten folgende Auswahlkriterien:

  • Bedarf und Umsetzbarkeit der Maßnahme
  • Innovationscharakter, neue Formen der Lehre, Mehrwert
  • Integration in vorhandene Strukturen, Synergieeffekte
  • Einbindung ins Curriculum
  • Keine anderweitige Finanzierung möglich
  • Angemessenheit der beantragten Mittel und realistische Zeitplanung (Durchführbarkeit)
  • Möglichkeit der Verstetigung im regulären Lehrbetrieb (Nachhaltigkeit)
  • Möglicher Mehrwert für Studierende
  • Ggf. Übertragbarkeit auf andere Fächer(gruppen)
  • Einbezug von Studierenden

Kontakt

Esther Paulmann

  • Telefonnummer: 09131/85-25821 (Mo.) 85-61112 (Di.-Fr.)
  • Faxnummer: +49 9131 85-22188
  • E-Mail: esther.paulmann@fau.de