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International

„ERASMUS+“-Praxisaufenthalt

Förderung von Praxisaufenthalten

Was ist ein „Erasmus+“-Praxisaufenthalt?

Internationale akademische Mobilität wird immer wichtiger. Mit dem „Erasmus+“-Programm bietet die Europäische Kommission seit mehr als 25 Jahren eine effiziente Förderung von Studienaufenthalten und Praktika in mittlerweile 33 Ländern. Das „ERASMUS+“-Praktikum ist eine gute Möglichkeit, Praxiserfahrung im Ausland zu sammeln in Verbindung mit einem monatlichen Zuschuss und einer vertraglich geregelten Anerkennung der Praktikumsleistung im Studium. Zwar müssen interessierte Studierende sich ihren Praktikumsplatz – auch Forschungspraktika an Hochschulen sind möglich – selbst suchen, die Bewilligung der Förderung kann jedoch in der Regel immer erfolgen, wenn die Voraussetzungen des Programms eingehalten werden und solange Gelder vorhanden sind.

Überlegen Sie vorab, in welcher Fremd-/Arbeitssprache das Praktikum erfolgen soll und auch, in welchen Berufszweigen oder Firmen Sie gegebenenfalls später einmal arbeiten wollen und inwiefern Ihnen Ihr Praktikum dafür nützlich sein kann. Nehmen Sie an Informationsveranstaltungen teil und lesen Sie die Erfahrungsberichte von Kommilitonen.

Details zu „Erasmus+“-Praxisaufenthalten

Im Gegensatz zum ERASMUS-Studienaufenthalt ist ein Auslandsaufenthalt für einen Praxisaufenthalt (Firmenpraktikum,  praxisbezogene Abschlussarbeiten, Forschungspraktikum, PJ, Famulatur, Lehrassistenz, etc.) bereits nach dem ersten Semester förderfähig. Wir empfehlen Ihnen jedoch zumindest ein Studienjahr vor Aufnahme des Auslandspraktikums an der FAU studiert zu haben. Sie sollten über ausreichende Sprachkenntnisse der Arbeits- und/oder Landessprache verfügen.

Eine mehrmalige Inanspruchnahme von Förderung im Rahmen des ERASMUS-Programms ist wie folgt erlaubt:

  • neue Studiengänge (Bachelor – Master – Promotion/Ph.D.): pro Studienabschnitt jeweils insgesamt 12 Monate für Studium und/oder Praktikum. Dies entspricht maximal 3 x 12 = 36 Monaten.
  • traditionelle Studiengänge (Lehramt, Staatsexamen): bis zum ersten Studienabschluss 24 Monate für Studium und/oder Praktikum. Während einer Promotion sind weitere 12 Monate möglich, also insgesamt maximal 24 + 12 = 36 Monate.

Gefördert werden können Sie als Studierender der FAU, wenn Sie in einem Studiengang mit dem Ziel eines Hochschulabschlusses (inkl. Promotion) immatrikuliert sind und einen studienrelevanten/studienbezogenen Praktikumsaufenthalt im europäischen Ausland (Zielländer siehe unten) planen. Hinsichtlich Ihrer Staatsangehörigkeit gibt es keinerlei Einschränkungen.

Mit dem Start der neuen Programmgeneration können sich auch Graduierte (Absolventen) um Förderung Ihres Auslandspraktikums bewerben, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • die Bewerbung um Förderung erfolgt innerhalb des letzten Studienjahres
  • das Praktikum wird innerhalb des ersten Jahres nach Beendigung des entsprechenden Studienabschnittes durchgeführt und beendet
  • die maximale ERASMUS-Förderdauer (siehe oben) wurde im vorangegangenen Studienabschnitt noch nicht erreicht

Aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, werden Praktika von Graduierten nachrangig gefördert.

Es können Praktika in Unternehmen, Organisationen, Universitäten/Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Krankenhäusern, pädagogischen Einrichtungen etc. der  27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (inkl. der jeweiligen Überseegebiete) sowie in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen und der Türkei gefördert werden.

Zur Schweiz: Die EU Kommission hat aufgrund des Resultats der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 den Abschluss der Teilnahmevereinbarungen mit der Schweiz an ERASMUS+ bis auf weiteres ausgesetzt. Das heißt, die Schweiz wird im ersten Jahr der neuen Programmgeneration den Status eines Partnerlandes, nicht jedoch eines Programmlandes haben. Aus jetziger Perspektive kann demzufolge keine Förderung von Praktika in der Schweiz erfolgen.

Aufnehmende Einrichtungen könnten beliebige, in einem Programmland ansässige, auf dem Arbeitsmarkt oder in Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätige Einrichtungen sein. Diese müssen den Rechtssitz im Zielland haben. Sollten Sie ein Praktikum an einer Hochschule absolvieren wollen, muss diese im Besitz einer gültigen Erasmus Universitätscharta (ECHE) sein. Forschungspraktika an Hochschulen sind möglich. Voraussetzung: keine Immatrikulation an der Hochschule! Bei Praktika bzw. praktischen Studien- oder Abschlussarbeiten an Hochschulen in der Schweiz besteht jedoch ggf. die Möglichkeit sich direkt an der jeweiligen Universität um eine („Ersatz“-)Förderung im Rahmen des Swiss-European Mobility Programme zu bewerben. Dazu kontaktieren Sie bitte die Zielhochschule.

Eine Förderung von Praktika ist grundsätzlich ausgeschlossen bei:

  • EU-Institutionen und anderen EU-Einrichtungen inkl. spezialisierter Agenturen
  • Einrichtungen, die EU-Programme verwalten (z.B. nationale „ERASMUS+“-Agenturen)
  • Einrichtungen, die Ihren Rechtssitz in Detuschland haben.

Der Praxisaufenthalt muss mind. 60 Fördertage lang sein. Das heißt zum Beispiel vom 1.10. bis zum 30.11. oder vom 15.03. bis zum 14.05. Sonst ist keine Förderung möglich. Beenden Sie das Praktikum vor Ablauf der 2 Monate, müssen Sie das gesamte Stipendium zurückzahlen. Eine Verlängerung ist möglich, muss aber mindestens 4 Wochen vor Ablauf der geplanten Endes beantragt werden. Bitte teilen Sie uns Änderungen bei Ihrer Aufenthaltsdauer rechtzeitig vorher mit, wir benötigen dazu eine schriftliche Bestätigung Ihrer Praktikumsstelle! Wir kalkulieren Ihr Stipendium dann neu.

Eine Verrechnung erfolgt, je nach Verfügbarkeit unserer Mittel, mit der Restrate. Es besteht keine Garantie, dass wir Ihr Stipendium verlängern können.

Anfangs- und Endzeitpunkt des Praktikums können frei bestimmt werden. Im Rahmen der ERASMUS-Förderperiode 2015  sind Auslandspraktika bis 31. Mai 2017 förderfähig. Letzter Antrittstermin für ein mind. zweimonatiges Praktikum in diesem Zeitraum ist somit der 1. April 2017. Eine Förderzusage erfolgt, solange ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind. Diese werden in der Reihenfolge der Antragstellung vergeben. Unvollständige Anträge werden bei der Mittelvergabe hinten angestellt.

Die ERASMUS-Praktikumsförderung wird in zwei Raten ausgezahlt. 70 Prozent der Gesamtsumme erhalten Sie zu Beginn Ihres Praktikums, die ausstehenden 30 Prozent werden Ihnen überwiesen, nachdem Sie Ihr Praktikum beendet haben und Ihr Erfahrungsbericht sowie die Praktikumsbescheinigung eingegangen sind. Die ERASMUS-Praktikumsförderung erhalten Sie auch dann, wenn Sie während Ihres Praktikums Stipendien privater oder öffentlicher Stiftungen, Auslands-BAföG oder eine Vergütung durch die Praktikumseinrichtung beziehen. Eine gleichzeitige Förderung aus anderen EU-Mitteln ist jedoch ausgeschlossen.

Sie erhalten ein Teilstipendium, also einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten, wobei die Höhe der Förderung je nach Ländergruppe festgelegt ist (1 Fördermonat = 30 Kalendertage, egal ob der Kalendermonat 28, 29 oder 31 Tage hat)

  • Ländergruppe 1:  Förderperiode 2015: 420 Euro/Fördermonat
    Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden, Großbritannien
  • Ländergruppe 2: Förderperiode 2015: 360 Euro/Fördermonat
    Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Zypern
  • Ländergruppe 3: Förderperiode 2015: 300 Euro/Fördermonat
    Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn
  • Mittelaufstockung für Menschen mit Behinderungen (ab 50%)  ist möglich (gesonderte Antragsstellung erforderlich)
  • gegebenenfalls kostenfreie Teilnahme an vorbereitenden interkulturellen Trainings an der FAU

Versicherungsbeiträge werden nicht übernommen

  • Ihren Antrag auf Förderung eines ERASMUS-Praktikums reichen Sie beim Referat für Internationale Angelegenheiten ein. Bewerbungen im Zeitraum der aktuellen Förderperiode werden dort laufend entgegengenommen, können jedoch erst nach Zusage des Praktikumsplatzes (Arbeits-/Praktikumsvertrag) und Vorliegen sämtlicher Bewerbungsunterlagen bearbeitet werden.
  • Aufgrund der begrenzten Förderplätze empfiehlt sich eine frühzeitige Bewerbung, und die baldmöglichste Abgabe des Bewerberbogens. Die Bewerbungsunterlagen sollten spätestens vier Wochen vor Praktikumsbeginn im Referat für Internationale Angelegenheit komplettiert werden, um eine termingerechte Bearbeitung und gegebenfalls rechtzeitige Auszahlung des Stipendiums zu gewährleisten.
  • In begründeten Ausnahmefällen können Bewerbungsunterlagen bis kurz vor Beginn des Praktikums eingereicht werden, dadurch verzögert sich jedoch die Bearbeitung und gegebenenfalls die Auszahlung der ersten Förderrate.
  • Eine Bewerbung ist rückwirkend bzw. nach Beginn des Praktikums nicht mehr möglich.
  • Anträge auf ERASMUS-Förderung werden grundsätzlich nach Eingangsdatum bearbeitet. Praktika, die vor Mai 2017 enden, werden aus Mitteln der Förderperiode 2015 finanziert. Neben rechtzeitigem Eingang, sind Vollständigkeit und Kongruenz der Unterlagen relevant für die Vergabe der Stipendien. Aufgrund der vermehrten Nachfrage einzelner Studiengänge, werden die für die Förderperiode zur Verfügung stehenden Mittel zu gleichen Teilen nach Fakultäten vergeben. Ist das Kontingent der betreffenden Fakultät zum Eingangszeitpunkt der Bewerbung bereits erschöpft (was für die Medizinische Faultät und PJ-Tertiale bis April 2017 der Fall ist), kann ein förderwürdiger Antrag eines Studierenden einer Fakultät durchaus noch zu einem späteren Zeitpunkt durch Restmittel anderer Fakultäten bewilligt werden.

Die Auswahl erfolgt zentral durch die Erasmus-Hochschulkoordinatorin. Die Auswahlkriterien unterteilen sich in qualitative und formale Kriterien.

Die formalen Kriterien sind:

  • Vollständigkeit der Unterlagen
  • Richtigkeit der Angaben soweit überprüfbar
  • Plausibilität der Angaben
  • Einhaltung der Fristen bzw. ggf. der gemachten Absprachen, Vorhandensein der benötigten Sprachkenntnisse

Die qualitativen Kriterien sind:

  • die fachliche und berufliche Motivation für das Praktikum
  • die Einbettung des Praktikums in den Studienverlauf.
  • Für folgende Arbeitssprachen stehen Online-Sprachtests und Online-Sprachkurse zur Verfügung: Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch, Deutsch.
  • Diese sind für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren.
  • Der Online-Test ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler der Sprache des Ziellandes. Für nicht verfügbare Arbeitssprachen muss kein Online-Sprachtest durchgeführt werden.
  • Wenn die Arbeitssprache während des Praktikums Deutsch ist, darf kein Sprachtest in der Landessprache absolviert werden, da jeweils nur die Arbeitssprache Bestandteil des Tests sein soll.
  • Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.
  • Über den genauen zeitlichen Ablauf des Online-Sprachtests werden alle Bewerber nach der Registrierung im Online-Bewerbungsportal informiert.

Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis des Sprachtests kein Förderkriterium ist.

  • Die Europäische Kommission möchte mit den verpflichtenden Sprachtests zu Beginn und zu Ende herausstellen, wie sich die Sprachkompetenz der Stipendiaten verändert hat.
  • Je nach Sprachniveau und vorhandenen Sprachkurslizenzen haben Sie die Möglichkeit, vor und während Ihres Praktikums einen kostenfreien Online-Sprachkurs zu absolvieren.

Falls Sie Fragen zur akademischen Anerkennung Ihres Praktikums haben, wenden Sie sich bitte an den Praktikumsberater an Ihrem Institut bzw. Ihrer Fakultät. Eine Ausweisung des Auslandsaufenthaltes an sich im sog. „Diploma Supplement“ veranlasst das Referat für Internationale Angelegenheiten automatisch.

Studierende, die ein Praktikum im Ausland absolvieren, müssen sich um ausreichenden Versicherungsschutz kümmern. Der DAAD bietet zum Beispiel verschiedene Versicherungsmöglichkeiten speziell für Praktikumsaufenthalte innerhalb Europas sowie weltweit an. Ausführliche Informationen und weiterführende Links finden Sie auf den Webseiten des DAAD.

Krankenversicherung

Für Praktika innerhalb der EU ist die Europäische Krankenversicherungskarte ausreichend. Darüber hinaus hat Deutschland mit verschiedenen Ländern außerhalb der EU Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen. In diesen Fällen müssen sich die Studierenden von der deutschen Krankenversicherung eine Anspruchsbescheinigung einholen.

Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der bestehende Versicherungsschutz möglicherweise unzureichend sein kann, insbesondere, wenn ein Rücktransport oder besondere medizinische Eingriffe vonnöten sind. Hierfür kann eine ergänzende private Krankenversicherung sinnvoll sein. Für Praktika außerhalb der EU und in Länder, mit denen kein Sozialversicherungsabkommen besteht (z.B. Türkei), müssen sich die Studierenden um einen privaten Krankenversicherungsschutz kümmern.

Privatversicherte Studierende müssen mit Ihre versicherung klären, ob der AUslandsaufenthatl abgedeckt ist und wenn nicht, eine private Auslandskrankenversicherung abschließen.

Unfall- und Haftpflichtversicherung

Für Praktika wird der Abschluss von zwei Versicherungen empfohlen:

  • Unfallversicherung für Schäden, die Sie am Arbeitsplatz erleiden
  • Haftpflichtversicherung für Schäden, die Sie am Arbeitsplatz verursachen

6 Schritte zu „Erasmus+“-Praxisaufenthalten

Klären Sie zunächst mit einem Verantwortlichen an Ihrem Institut bzw. Ihrer Fakultät, welche inhaltlichen Anforderungen an ein akademisch anerkanntes Praktikum oder die Durchführung Ihrer Abschlussarbeit bestehen. Bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner an Ihrem Institut hilft Ihnen Ihr Praktikumsberater. Ausführliche Infos finden Sie auf der Webseite zur Vorbereitung von Auslandspraktika.

Das Stipendium beinhaltet keine Vermittlung von Praktikumsplätzen. Vor der Bewerbung sollten Sie sich daher selbständig einen Praktikumsplatz im Ausland organisieren. Gerne steht Ihnen das Referat für Internationale Angelegenheiten dabei beratend zur Seite und bietet

Weitere Informationen:

Nach einer Zusage melden Sie sich im Referat für Internationale Angelegenheiten und reichen den Bewerberbogen für das Erasmus-Praktikumsstipendium und weitere Unterlagen ein (siehe unten). Ihre Daten werden erfasst und Sie erhalten per E-Mail eine persönlich EU-Praktikumsvereinbarung („Learning Agreement for Traineeships“) sowie eine Aufforderung durch die EU, an einem vorgeschriebenen sogenannten OLS-Sprachtest (siehe Abschnitt „Sprachenförderung“) teilzunehmen.

Absolvieren Sie den geforderten Sprachtest und stellen Sie in Absprache mit Ihrer Praktikumseinrichtung und dem für die Anerkennung des Praktikums Verantwortlichen an Ihrem Institut bzw. Ihrer Fakultät die Praktikumsvereinbarung (Learning Agreement for Traineeships) aus. Bitte beachten Sie, dass hierfür die Unterschriften aller Beteiligten im Original erforderlich sind. Reichen Sie das von allen Seiten unterzeichnete Learning Agreement sowie den erforderlichen Versicherungsnachweis (siehe unten) zur Komplettierung Ihrer Unterlagen spätestens einen Monat vor Beginn des Praktikums im Referat für Internationale Angelegenheiten ein.

Insofern alle Unterlagen vollständig sind, erhalten Sie einen Stipendienvertrag (Grant Agreement) in zweifacher Ausführung zugesandt. Sie unterschreiben beide Originale und senden eines zurück an das Referat für Internationale Angelegenheiten. Es werden Ihnen 70 Prozent der vereinbarten Stipendiensumme vorab überwiesen. Sie reisen ins Ausland und führen Ihren Praxisaufenthalt wie geplant durch.

Kurz vor Ende des Praktikums fordern Sie bei der Praktikumstelle die für das EU Stipendium notwendigen Abschlussbestätigungen an – siehe Abschnitt „Dokumente und Formulare

Zum Ende Ihres Aufenthaltes erhalten Sie die Aufforderung, einen Abschluss-Sprachtest zu absolvieren und den Abschlussfragebogen „EU Survey“ einzureichen. Kommen Sie beidem baldmöglichst nach.

Sie geben die Abschlussunterlagen sowie einen freiwilligen, frei formulierten Abschlussbericht im Referat für Internationale Angelegenheiten ab. Daraufhin werden die Daten geprüft, gegebenenfalls das Stipendium nachberechnet und die zweite Rate bzw. Restzahlung überwiesen.

Dokumente und Formulare

Im Moment stehen nur Materialien für Förderperiode 2015 zur Verfügung. Formulare und Dokumente für Periode 2016 werden erst im Juni 2016 durch die EU bereitgestellt.

Studierende, die Stipendien beantragen wollen für ein Praktikum, das nach April 2017 endet, mögen sich bitte lediglich vorab bei Frau Köndgen melden und die Kerndaten übermitteln (Geburtsdatum, Matrikelnummer, Email, Zieleinrichuntg und definitiver Praktikumszeitraum)