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„ERASMUS+“-Förderung

ERASMUS+ Förderung

Die Höhe der Zuschüsse ist abhängig von der Anzahl der Teilnehmer sowie der Höhe der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst bewilligten Mittel und kann daher erst kurzfristig berechnet werden. Nominierte ERASMUS-Studierende können die genaue Höhe ihrem Bewilligungsbescheid entnehmen, den sie voraussichtlich im Juli erhalten werden.  Dieser Zuschuss soll die Extrakosten decken, die durch einen Auslandsaufenthalt entstehen. Sollten alle verfügbaren Mittel bereits aufgebraucht/verplant sein, können nachrückende Studierende nur noch als „Zero Grant“-Studierende ohne Stipendium ins Ausland gehen. Sie können dennoch von allen Vorzügen des Programms (unter anderem der Befreiung von Studiengebühren an Gasthochschulen) profitieren.

Die Förderung im Programmjahr 2016 umfasst:

  • Studiengebührenerlass an der Gasthochschule
  • Monatlicher Mobilitätszuschuss (kein Vollstipendium!). Die ERASMUS-Mobilitätszuschüsse werden nach Ländergruppen ausgezahlt und hängen damit von den jeweiligen Lebenshaltungskosten des Gastlandes ab.
    • Ländergruppe 1: voraussichtlich 360 Euro/Monat = 12 Euro/Fördertag: Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Lichtenstein, Norwegen, Schweden, Großbritannien
    • Ländergruppe 2: voraussichtlich 300 Euro/Monat = 10 Euro/Fördertag: Belgien, Kroatien, Tschechien, Zypern, Griechenland, Island, Luxembourg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Türkei
    • Ländergruppe 3: voraussichtlich 240 Euro/Monat = 8 Euro/Fördertrag: Bulgarien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Mazedonien

Für die Förderperiode 2016/17 wird die Stipendienhöhe angehoben. Die finanzielle Föderung beträgt unabhängig von der  genauen Aufenthaltsdauer

  • max. 4 Fördermonate bei Aufenthalten von 1 Semester (120 Fördertage)
  • max. 8 Fördermonate bei einem Aufenthalt von 2 Semestern (240 Fördertage)

Somit können Aufenthalts- und Förderdauer voneinander abweichen.

Ein Mobilitätszuschuss kann nur gezahlt werden, wenn Sie Ihren ERASMUS-Auslandsstudienaufenthalt für mindestens 3 (außer bei Trimestern) und maximal 12 Monate absolviert haben. Bei Abbruch und Unterschreiten der Mindestdauer müssen Sie bereits gezahlte Mobilitätszuschüsse zurückzahlen.

Die Förderung umfasst:

  • Studiengebührenerlass an der Gasthochschule
  • Monatlicher Mobilitätszuschuss (kein Vollstipendium!) in Höhe von 650 € = 21,67 € / Tag
  • Reisekostenzuschuss, je nach einfacher Entfernung laut EU Rechner:
km Förderpauschale
100  – 499 180 €
500 – 1.999   (z.B. Sarajewo, Belgrad) 275 €
2.000 – 2.999 (z.B. Irbid, Tel Aviv, Jerusalem) 360 €
3.0000 – 3.9999 530 €
4.0000 – 7.9999 820 €
über 8.000 1.110 €

Die „Erasmus+“Sonderförderung umfasst eine Mittelaufstockung für Menschen mit Behinderungen ab Grad 50 oder „special needs“ (studierende Eltern). Hierfür ist eine gesonderte Antragstellung beim Referat für Internationale Angelegenheiten notwendig. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Yvonne Wöhner, .

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education finden Sie unter www.european-agency.org.

Der Förderzeitraum muss nicht der tatsächlichen Aufenthaltsdauer entsprechen!

Studierende in der Schweiz: Die EU Kommission hat aufgrund des Resultats der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 den Abschluss der Teilnahmevereinbarungen mit der Schweiz an Erasmus+ für bis auf weiteres ausgesetzt.

Das heißt, die Schweiz hat den Status eines Partnerlandes, nicht jedoch eines Programmlandes. Demzufolge erfolgt keine EU-Förderung von Mobilitäten aus der/in die Schweiz. Die Schweizer Hochschulen haben stattdessen ein „Ersatzprogramm“ namens Swiss European Mobility Programme ins Leben gerufen, über welches die Mobilitäten in die Schweiz gefördert werden.