Graduiertenzentrum

Publizieren

Veröffentlichen der Dissertation

Am Ende der Promotion steht die Veröffentlichung der Arbeit. Welche genauen Bestimmungen hierzu gelten, entnehmen Sie bitte der Rahmenpromotionsordnung der FAU und der Promotionsordnung Ihres Fachbereichs.

Druckkosten

Nicht selten entstehen für Promovierende bei der Veröffentlichung erhebliche Kosten, die nicht ganz leicht zu refinanzieren sind. Meist wird der Druckkostenzuschuss dadurch begründet, dass die Publikationen sehr fachlich sind und die Zielgruppe entsprechend klein ausfällt. Das erschwere den Absatz der Bücher und die Kosten für die Herstellung können nicht vollständig durch den Verkauf gedeckt werden. Dies muss der Autor durch den sogenannten Druckkostenzuschuss ausgleichen. Er dient dazu, dem Verlag beim Veröffentlichen von wissenschaftlichen Erkenntnissen größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Einige Drittmittelgeber, die Projekte finanzieren, fördern auch die Publikation der Ergebnisse und die dabei entstehenden Druckkostenzuschüsse. Dafür wenden Sie sich am Besten direkt an die Geldgeber. Bei einigen Stipendien sowie bei Graduiertenkollegs ist die Förderung von Druckkostenzuschüssen ebenfalls möglich. Promotionen, die ohne Förderung durchgeführt wurden, haben es am Schwersten, Unterstützung für Druckkostenzuschüsse zu erhalten. Die Förderung von Dissertationen ist bei der DFG z.B. nur in besonders begründeten Ausnahmefällen möglich. Nähere Informationen finden Sie im Merkblatt Publikationsbeihilfe DFG

Einige Stiftungen fördern die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in bestimmten Fachgebieten:

In der Datenbank des Deutschen Stiftungszentrums können Sie ebenfalls nach Stiftungen suchen, die Druckkostenzuschüsse gewähren. Außerdem lohnt ein Blick auf unsere Webseite mit Förderdatenbanken.

Einige wenige Verlage bieten ebenfalls einen Druckkostenzuschuss, der allerdings an Bedingungen geknüpft sein kann (aber nicht muss).

Der Verlag Barbara Budrich schreibt alle zwei Jahre den Wettbewerb „promotion“ aus. Die von einer Fachjury ausgewählten Arbeiten gewinnen die kostenlose Veröffentlichung in der Reihe „promotion“ im Verlag Barbara Budrich.

Möglichkeiten der Veröffentlichung

Eine Alternative kann die elektronische Veröffentlichung Ihrer Dissertation sein. Wenn die Promotionsordnung in Ihrem Fach die Möglichkeit dafür vorsieht, ist der OPUS-Server der FAU die erste Anlaufstelle. Dort können alle wichtigen Informationen zur Online-Veröffentlichung an der  FAU eingesehen werden. Beachten Sie bitte unbedingt die Seiten der Universitätsbibliothek.

Für Zuschüsse zur Veröffentlichung von Beiträgen in Open-Access-Zeitschriften lesen Sie bitte die Ausführungen auf der entsprechenden Seite.

Der universitätseigene Verlag FAU University Press bietet Ihnen mit seinem Verlagsservice die Möglichkeit, neben der bereits erwähnten digitalen Form auf dem Dokumentenserver OPUS FAU Ihre Publikation parallel in Buchform drucken zu lassen. Der Verlag unterstützt Sie in allen Phasen des Publikationsprozesses, dessen Ablauf in allen Einzelheiten mit Ihnen abgestimmt wird und beauftragt anschließend ein Print-on Demand-Unternehmen, um so auch hochwertige, dabei jedoch preiswerte kleine Auflagen zu publizieren. Weitere Informationen zum Publikationsprozess und den passenden Ansprechpartner finden Sie auf den Webseiten des Verlags FAU University Press.

Dissertationen mit dem Prädikat „summa cum laude“ können außerdem in der Linie „FAU Forschungen“ veröffentlicht werden. Die Entscheidung darüber trifft der Wissenschaftliche Beirat der FAU University Press. Daneben steht die Linie „FAU Studien“ Dissertationen und anderen Qualifikationsschriften offen. Hierfür ist lediglich eine Empfehlung der jeweiligen Lehrstuhlinhaberin oder des Lehrstuhlinhabers notwendig.

Beim Printing-on-Demand wird nur eine kleinere Auflage hergestellt. Bei Bedarf werden benötigte Mengen nachgedruckt. Dadurch entfallen die hohen Lagerkosten des Verlags und die Unsicherheit des Absatzes bei der Produktion, womit die Bücher sehr viel günstiger hergestellt werden können. Meist ist dann auch kein Druckkostenzuschuss notwendig.

Die Fakultätspromotionsordnungen können jedoch einschränkende Vorgaben machen, z.B. bezüglich der Mindestanzahl an Exemplaren, der Zeit, in der weitere Exemplare nachgedruckt werden können usw.

Die VG Wort ist eine Verwertungsgesellschaft, ein Zusammenschluss von Autoren und Verlagen zur Wahrnehmung (Verwertung) von Urheberrechten gegenüber Dritten. Hauptaufgabe der VG WORT ist es, optimale Erträge für Autoren und Verlage von den Vergütungspflichtigen einzuziehen und diese Erträge unter möglichst geringem Verwaltungsaufwand an die Wahrnehmungsberechtigten weiterzuleiten. Diese schaffen eine pauschale Vergütung fuer Autoren, deren Werke fremdgenutzt werden können (bspw. durch die Ausleihe in Bibliotheken).